Deutschland
Deutschland Stundenlohn-Rechner
Ein Stundenlohn und ein Jahresgehalt lassen sich nur schwer im Kopf vergleichen.
Dieser Rechner stellt beide auf eine gemeinsame Grundlage. Sie legen Ihre üblichen Wochenstunden und die Zahl der bezahlten Wochen im Jahr fest und rechnen dann in die gewünschte Richtung: vom Stundensatz zu Jahres-, Monats- und Wochenlohn oder zurück vom Gehalt zum Stundensatz. So wiegen Sie ein Festanstellungsangebot gegen Auftragsarbeit ab, kalkulieren einen freien Tagessatz oder prüfen, ob ein Teilzeitlohn über das Jahr wirklich das ergibt, was Sie erwartet haben.
So funktioniert es
- Wählen Sie die Richtung: Stundensatz in ein Gehalt oder Gehalt in einen Stundensatz.
- Tragen Sie Ihre normalen Wochenstunden und die Zahl der bezahlten Wochen im Jahr ein. Bei bezahltem Urlaub sind das 52.
- Der Jahreswert ist Stundensatz mal Wochenstunden mal bezahlte Wochen. Für den Monat teilt der Rechner diese Summe durch zwölf.
- In die andere Richtung ergibt sich der Stundensatz aus dem Jahresgehalt geteilt durch (Wochenstunden mal bezahlte Wochen).
Jahr = Satz x Wochenstunden x bezahlte Wochen; Stunde = Jahr / (Stunden x Wochen)
Ausgehend vom Stundensatz multipliziert der Rechner ihn mit Ihren Wochenstunden und dann mit der Zahl der bezahlten Wochen im Jahr, um zum Jahreslohn zu kommen, und teilt für den Monat durch zwölf. In die andere Richtung teilt er das Jahresgehalt durch die gesamten bezahlten Stunden im Jahr, um den Stundensatz zurückzugewinnen. Die bezahlten Wochen sind der Hebel, der beide Richtungen verbindet.
- Satz
- Lohn pro Stunde, vor Abzügen
- Stunden
- normale bezahlte Stunden pro Woche
- Wochen
- bezahlte Wochen im Jahr, oft 52
Rechenbeispiel
20 pro Stunde, 40 Stunden pro Woche, 52 bezahlte Wochen: Das sind 41.600 im Jahr, rund 3.467 im Monat und 800 in der Woche. Sinken die Stunden auf 30 pro Woche, fällt der Jahreswert auf 31.200.
Wichtige Fakten
- Eine praktische Faustregel: Stundensatz mal 2.080, die Stunden eines Jahres mit 40 Wochenstunden und 52 Wochen, ergibt ein grobes Jahresgehalt.
- Die Zahl der bezahlten Wochen zählt so stark wie der Satz selbst, denn unbezahlte Auszeit senkt den wahren Jahreswert unbemerkt.
- Ein Angestellter und ein Auftragnehmer mit derselben Zahl auf dem Papier stehen nicht gleich da, sobald Urlaub, Lohnfortzahlung und Vorsorge dazukommen.
- Jeder Wert hier ist brutto, sodass Steuern und Sozialabgaben noch abgehen, bevor das Geld ankommt.
Tipps
- Wer einen freien Tagessatz nennt, teilt das angestrebte Jahresziel durch die Tage, die sich realistisch abrechnen lassen, nicht durch alle Werktage.
- Beim Vergleich von Festanstellung und Auftragsarbeit schlagen Sie auf den Auftragssatz einen Aufschlag für Urlaub und Vorsorge auf, die ein Gehalt einschließt.
- Setzen Sie die bezahlten Wochen unter 52, wenn ein Teil Ihrer freien Zeit unbezahlt ist, damit der Satz Ihrem echten Verdienst entspricht.
- Halten Sie Überstunden von den Grundstunden getrennt, da sie meist einen höheren Faktor zahlen und den Normalsatz sonst verzerren.
Jahreslohn bei 40 Stunden pro Woche, 52 bezahlten Wochen
| Stundensatz | Pro Woche | Pro Monat | Pro Jahr |
|---|---|---|---|
| 15 | 600 | 2.600 | 31.200 |
| 20 | 800 | 3.467 | 41.600 |
| 25 | 1.000 | 4.333 | 52.000 |
| 30 | 1.200 | 5.200 | 62.400 |
Häufige Fragen
Welchen Wert soll ich für die bezahlten Wochen ansetzen?+
Bei bezahltem Urlaub nehmen Sie 52, wie es bei Festanstellungen üblich ist. Ist ein Teil Ihrer freien Zeit unbezahlt, senken Sie den Wert auf die Wochen, für die Sie wirklich Lohn bekommen. So spiegelt der Satz die Realität wider.
Ist das mein Nettolohn?+
Nein. Alle Werte hier sind brutto, also vor Lohnsteuer und weiteren Abzügen. Was tatsächlich auf Ihrem Konto landet, sehen Sie, wenn Sie die Zahl durch den Gehaltsrechner für Ihr Land laufen lassen.
Wie berücksichtige ich bezahlte Überstunden?+
Rechnen Sie zuerst Ihre Grundstunden und den Grundsatz um und fügen Sie Überstunden getrennt hinzu, da sie meist mit einem höheren Faktor vergütet werden. Rechnet man sie in den Grundsatz ein, wirkt der normale Lohn höher, als er ist.
Zählen unbezahlte Mittagspausen mit?+
Nur, wenn Sie sie aus den Wochenstunden herausnehmen. Tragen Sie die bezahlten Stunden ein statt der Zeit vor Ort, damit unbezahlte Pausen den Satz nicht verwässern.
Zuletzt aktualisiert: 2026
Dies ist eine Schätzung zur allgemeinen Orientierung und keine Finanz-, Steuer- oder Rechtsberatung. Werte können sich ändern und individuelle Umstände sind unterschiedlich. Prüfen Sie vor Entscheidungen stets eine offizielle Quelle.
- Bruttobeträge vor Steuern. Für den Nettolohn verwenden Sie den Gehaltsrechner für Ihr Land.
- Der Rechner geht von gleichen Stunden in jeder Woche aus, daher sind unregelmäßige Schichtmuster nur Näherungen.
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